„Art Stories“ porträtiert kunstschaffende Persönlichkeiten. Im Mittelpunkt jeder Folge steht eine Person des Kulturlebens und der Ort ihres Wirkens. Rund um diese Persönlichkeit kommen auch Kolleginnen und Kollegen zu Wort – Schauspielerinnen, Theaterleiter, Musiker, Bildhauerinnen. Das Künstlerische steht im Fokus, aber auch Privates und Persönliches darf einfließen.

„Art Stories“, eine Porträtreihe über starke künstlerische Persönlichkeiten und deren Arbeitsumfeld – und über die Menschen, die sie unterstützen.

Die erste Folge von „Art Stories“ zeigt uns das bunte Treiben im „Theater Arche“.

Die erste Folge von „Art Stories“ zeigt uns das bunte Treiben im „Theater Arche“. Wir sehen zu, wie Regisseur Kavin unter Corona-Bedingungen die Aufführung von „Die Odyssee“ entwickelt. Wir hören der Sängerin und Schauspielerin Manami Okazaki zu, wie sie ihren Text entwickelt und von ihren ersten Eindrücken aus dem Wiener Kulturleben erzählt, damals, als sie aus Japan nach Österreich kam. Wir beobachten die Bühnenbildnerin, Bildhauerin und Kostümgestalterin Helena May Heber, die Modelle baut, Skizzen zeichnet und live auf der Bühne eine Skulptur anfertigt. Für „Die Odyssee“ entwickelt sie ein labyrinthisches Bühnenbild, gestaltet Räume nach dem Vorbild von Dantes Inferno oder gestaltet den Zuschauerraum wie ein Pub zu Zeiten von James Joyce, inklusive Bahnhofsuhr und Bierdeckeln an den Wänden. Auch den Geiger Eike N. A. Onyambu lernen wir kennen, der über die Oper in Jakub Kavins „Theater Arche“ gekommen ist, wo er heute nicht nur geigt, sondern auch als Schauspieler tätig ist, und der über Wien sagt: „Diese Stadt denkt anders über Kunst.“